Mecklenburg-Vorpommern http://gruene-mv.de
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/windradbesteigung_zum_tag_der_erneuerbaren_energien/ Windradbesteigung zum Tag der erneuerbaren Energien http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/windradbesteigung_zum_tag_der_erneuerbaren_energien/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/windradbesteigung_zum_tag_der_erneuerbaren_energien/ Am Samstag, den 28. April laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV ... Samstag, 28. April 2018 10 Uhr, Windpark Mistorf /Groß Schwiesow

Am Samstag, den 28. April laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV um 10:00 Uhr für zwei Stunden zu einer Windradbesteigung im Rahmen des Tages der erneuerbaren Energien ein. Geleitet wird diese durch den Landesvorsitzenden Johann-Georg Jaeger.

Bereits zum 17. Mal beteiligen sich die GRÜNEN MV am Tag der erneuerbaren Energien. „Das Thema ist aktueller denn je – denn jetzt entscheiden wir darüber, ob wir die Klimaziele noch erreichen“, verdeutlicht Johann-Georg Jaeger. „Der Tag der erneuerbaren Energien ist daher nicht nur ein Anti-Atom-Zeichen, sondern auch für die aktuelle Klimadebatte essenziell. Wir dürfen beim Ausbau erneuerbarer Energien keine Pause einlegen, sondern müssen sie weiter stärken!“

Um das Verständnis und die Akzeptanz für die Windenergie zu stärken, führt Jaeger am 28. April durch eine Anlage. Wie funktioniert ein Windpark, wie ein Windrad? Das können die Besucher in luftiger Höhe erfahren. „Die Gondel eines Windrades ist so groß wie ein Bus und bietet 20 Personen Platz. Wir steigen an einer senkrechten Leiter im Inneren des Turms bis zur Gondel in 80 Metern Höhe auf. Oben wird die Technik und Funktionsweise eines Windrades erklärt. Der Aufstieg dauert ca. 30 Minuten, die gesamte Tour zwei Stunden“, verrät  Johann-Georg Jaeger.

Für die Teilnahme an der Tour bitten wir um Anmeldung bis zum 26. April beim Rostocker Kreisverband unter info(at)gruene-rostock.de oder auch unter der Telefonnummer 0381-455155.

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Wed, 25 Apr 2018 10:59:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/schulz_frau_strenz_muss_zuruecktreten/ Schulz: Frau Strenz muss zurücktreten http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/schulz_frau_strenz_muss_zuruecktreten/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/schulz_frau_strenz_muss_zuruecktreten/ Anlässlich des durch die Untersuchungskommission des Europarats erhärteten Korruptionsverdachtes... Anlässlich des durch die Untersuchungskommission des Europarats erhärteten Korruptionsverdachtes gegenüber Frau Strenz sagt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, Claudia Schulz:

„Frau Strenz muss zurücktreten. Mit ihrem Verhalten hat sie gegen grundsätzliche demokratische Regeln verstoßen. Korruption ist kein Kavaliersdelikt. Aufklärung zu verweigern, wie es Frau Strenz angesichts der schweren Korruptionsvorwürfe weitestgehend getan hat, ebenso wenig. Gerade für Parlamentarier als Repräsentanten unserer Demokratie ist ein korrekter und transparenter Umgang mit Interessenskonflikten essentiell und muss eine Selbstverständlichkeit sein.

Auch die CDU darf den Fall nicht länger aussitzen und muss Konsequenzen ziehen. Eine aktive Aufklärung des Korruptionsverdachtes und eine Trennung von Frau Strenz wären jetzt das Mindeste und schon im Herbst vergangenen Jahres noch im Bundestagswahlkampf nötig gewesen. Auch das Aussitzen beschädigt unsere Demokratie und das Ansehen des Parlamentes.“

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Mon, 23 Apr 2018 15:12:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/endlich_vorangehen_statt_schoenreden/ Endlich Vorangehen statt Schönreden! http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/endlich_vorangehen_statt_schoenreden/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/endlich_vorangehen_statt_schoenreden/ Zur angekündigten ... Zur angekündigten Insektenschutz-Strategie des Landwirtschaftsministeriums sagt Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin und Landesvorsitzende der GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern:

„Gut, dass Minister Backhaus endlich eine Strategie zum Artenschutz in der Landwirtschaft anstrebt – die müsste jedoch schon längst im Gange sein. Die bisherige Landesstrategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt greift nämlich nicht und die bisherigen Agrarumweltmaßnahmen können nur als Tropfen auf den heißen Stein bezeichnet werden. Das ewige Schönreden hilft nicht weiter. Wir brauchen Aktionen – und zwar von Landesseite! Ich hoffe also, dass jetzt zügig eine wirksame Strategie nicht nur aufgelegt, sondern auch umgesetzt wird. Minister Backhaus sollte aufhören, über Gewinnspiele für Kommunen und Schulen für den Insektenschutz nachzudenken, sondern stattdessen im Agrarbereich handeln. Er selbst sagt, die Situation sei bedenklich – dann soll er mit gutem Beispiel vorangehen und schädliche Pestizide wie Glyphosat und Neonicotinoide von allen landeseigenen Flächen verbannen!

Wir GRÜNE fordern die Reduktion des Einsatzes von Ackergiften in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2023 um die Hälfte sowie 10 Prozent Brachflächen auf allen landwirtschaftlichen Flächen als Rückzugs- und Trittsteinflächen auf Äckern, Wiesen und Weiden.

Auf die vielen vorhandenen Schutzgebiete im Land zu verweisen bringt nichts für die Artenvielfalt. Sondern diese müssen endlich wirksam vor Dünger- und Pestizideinträgen aus der Landwirtschaft geschützt werden. Da gibt es riesengroße Defizite.

Was das Ministerium vorlegt, klingt zwar nett, reicht aber mal wieder nicht. Deshalb kämpfen wir GRÜNEN weiterhin für echten Schutz unserer Umwelt! Dafür brauchen wir einen klaren Kurswechsel in der Landwirtschaftspolitik – sonst droht ein stummer Frühling!“

Hinweis: Mit unserer Kampagne „Bienen – Wir schwärmen für euch!“ touren wir den gesamten Mai quer durch das Land, um für den Erhalt der Artenvielfalt zu sensibilisieren. Alle Termine und Infos dazu unter www.gruene-mv.de/bienenmonat/

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Fri, 20 Apr 2018 09:09:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/wir_brauchen_einen_neustart_in_ostdeutschland/ Wir brauchen einen Neustart in Ostdeutschland http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/wir_brauchen_einen_neustart_in_ostdeutschland/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/wir_brauchen_einen_neustart_in_ostdeutschland/ „Um Chancengerechtigkeit und soziale Teilhabe allerorts in Ostdeutschland zu garantieren, reicht... „Um Chancengerechtigkeit und soziale Teilhabe allerorts in Ostdeutschland zu garantieren, reicht es nicht, die bisherige Strukturförderung nur weiterzuführen. Es braucht eine neue, auch sozialpolitische Ausrichtung der Förderung. Die bisherigen Förderkonzepte der Bundesregierung konnten die flächendeckende Strukturschwäche in Ostdeutschland  auch 28 Jahre nach der Wende nicht aufheben. Es reicht eben nicht, in Straßen und technische Infrastruktur zu investieren.

Wir brauchen Regionalkonzepte, die in der Vernetzung von Wirtschafts- Sozial-, Kultur- und Bildungspolitik entwickelt werden, gemeinsam mit den Menschen vor Ort und die Kommunen in die Lage versetzen, die gewachsene Aufgabenfülle zu erfüllen.

In einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern „regionale Daseinsvorsorge“ wäre eine sozialpolitische Förderausrichtung und eine gesamtgesellschaftliche Unterstützungsperspektive möglich mit dem Ziel, den vielfach ländlich geprägten Raum in Ostdeutschland lebendig zu halten und gleichwertige Lebensbedingungen in Ost- wie in Westdeutschland zu etablieren.

Eine Manifestierung der Unterschiede zwischen Ost und West ist kontraproduktiv und wird den ostdeutschen Menschen nicht gerecht.“

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Wed, 18 Apr 2018 14:39:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/ehrenamtliche_bodendenkmalpfleger_beteiligung_unerwuenscht/ Ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger: Beteiligung unerwünscht? http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/ehrenamtliche_bodendenkmalpfleger_beteiligung_unerwuenscht/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/ehrenamtliche_bodendenkmalpfleger_beteiligung_unerwuenscht/ Zur Anfrage der Linksfraktion an die Landesregierung, es habe Vorwürfe der ehrenamtlichen... Zur Anfrage der Linksfraktion an die Landesregierung, es habe Vorwürfe der ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger*innen (BDP) bezüglich der landeseitigen Anschaffung von GPS-Geräten zur Vermessung zukünftiger Bodendenkmalfunde gegeben, erklärt Dr. Johannes Kalbe, Geoarchäologe und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur von Bündnis 90/DIE GRÜNEN MV:

„Die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger und -pflegerinnen tragen mit hohem persönlichen Engagement maßgeblich zur Erforschung der Geschichte unserer Region bei. Es ist lobenswert, diese Ehrenamtlichen mit technischer Ausrüstung zu unterstützen – aber leider nicht effektiv, wenn die Anschaffungen des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege an den Bedürfnissen der BDP vorbei gehen. Wenn die Ehrenamtlichen in diesem Land nur so mangelhaft eingebunden werden – und das auch noch in Bereichen die sie direkt betreffen – führt das nur zu sinkendem Bürgervertrauen in die  Fachämter. Die über Jahrzehnte aufgebaute fachliche Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen wird durch solch unnötige Aktionen innerhalb kürzester Zeit zerstört.

Wir GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern fordern daher eine wirkliche fachliche Einbindung der ehrenamtlichen Bürger in Entscheidungsprozesse des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege!“

 

Hintergrund:

Der damalige Bildungsminister Matthias Brodkorb hatte zur technischen Unterstützung der BDP 100.000 Euro zur technischen Unterstützung der Ehrenamtstätigkeiten zugesagt, um einheitliche GPS-Geräte für alle BDP und Tauchanzüge für die ehrenamtlichen Unterwasserarchäologen anzuschaffen. Die BDP machten deutlich, dass ausreichend genaue Geräte zu einem Stückpreis von maximal 300 Euro alle ehrenamtlich tätigen BDP des Landes ausrüsten würden. Stattdessen beschloss das Landesamt für Denkmalschutz im Alleingang die Anschaffung von Geräten, die zwar 1600 Euro kosten, aber für die eingesetzten Tätigkeiten von ehrenamtlichen BDP keinen technischen Mehrwert haben.

Als die BDP diese Fehlentscheidung ansprachen – die zur Folge hat, dass nur ein Bruchteil der BDP ein Gerät für ihre Ehrenamtstätigkeit zur Verfügung bekommt – wurde ihnen vom Landesamt vorgeworfen, aus rein persönlichen Motiven gegen die Anschaffung zu argumentieren.

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Tue, 10 Apr 2018 17:00:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/mehr_einsatz_fuer_unsere_fluesse/ Mehr Einsatz für unsere Flüsse http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/mehr_einsatz_fuer_unsere_fluesse/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/mehr_einsatz_fuer_unsere_fluesse/ Ackergiften und Dünger aus der Landwirtschaft können vielen Tieren und Pflanzen keinen mehr... Zum schlechten ökologischen Zustand der Flüsse in Deutschland sagt Claudia Müller (MdB), Sprecherin der GRÜNEN  Bundestagsfraktion für maritime Wirtschaft:

„Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft und Schwerpunkt des Artenreichtums. Doch die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss sind akut bedroht, das zeigt die Kleine Anfrage der GRÜNEN Bundestagsfraktion eindrücklich. Begradigte, verengte und vertiefte Flüsse belastet mit Ackergiften und Dünger aus der Landwirtschaft können vielen Tieren und Pflanzen keinen mehr Lebensraum bieten.

Es ist alarmierend, dass 93 % der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand sind. In diesen Flussabschnitten können die ursprünglich vorkommenden Fische und Wasserpflanzen nicht mehr leben. Und von den 74 deutschen Küstengewässern, wie z.B. dem großen Jasmunder Bodden und dem Peenestrom, ist keines in sehr gutem oder gutem ökologischen Zustand.“

Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin und Landesvorsitzende der GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern, ergänzt:

„Auch der artenreiche Lebensraum entlang der Flüsse wurde weitgehend zerstört. 80 % der Auen sind von Verlust bedroht. Nur 10 % der Auen in Deutschland sind aktuell funktionsfähig und können Wasser filtern und vor Hochwasser schützen.

Es ist unwahrscheinlich, dass die europäische Wasserrahmenrichtlinie bis 2021 umgesetzt und ein guter ökologischer Zustand an allen Flüssen hergestellt wird. Bund und Länder müssen mehr für den Schutz der Bäche und Flüsse tun!“

Hintergrund:
Die Zahlen basieren auf der Kleinen Anfrage „Biodiversität in und an Flüssen“ der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/01128) (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/014/1901415.pdf)

Eine große Rolle spielt dabei auch die sogenannte ökologische Durchlässigkeit der Flüsse.  Eine hohe ökologische Durchlässigkeit bedeutet, dass die Fische und andere Wasserlebewesen ihre Laich-, Aufzucht- und Nahrungsgebiete stromauf- und stromabwärts durchgängig erreichen. Um sie zu verbessern, listet die Bundesregierung aktuell drei geplante Fischaufstiegsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern auf: In der Elde in Parchim und Neustadt-Glewe, sowie in Banzkow, am Störkanal.

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Tue, 03 Apr 2018 15:46:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fruehjahrsempfang_im_gruenen_laden_in_neubrandenburg_mit_toni_hofreiter/ Frühjahrsempfang in Neubrandenburg mit Toni Hofreiter http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fruehjahrsempfang_im_gruenen_laden_in_neubrandenburg_mit_toni_hofreiter/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fruehjahrsempfang_im_gruenen_laden_in_neubrandenburg_mit_toni_hofreiter/ Samstag, 14. April, ab 10.30 Uhr im GRÜNEN Laden in Neubrandenburg Bei musikalischer Begleitung... Samstag, 14. April, ab 10.30 Uhr im GRÜNEN Laden in Neubrandenburg

Bei musikalischer Begleitung ist Gelegenheit, mit uns und anderen GRÜNEN aus Bundes-,
Landes- und Kommunalpolitik im lockeren Rahmen ins Gespräch zu kommen.

Besonders freuen wir uns, dass der Fraktionsvorsitzende unserer Bundestagsfraktion, Toni Hofreiter (MdB), sowie unsere ehemalige Landesvorsitzende und aktuelle Bundestagsabgeordnete Claudia Müller zu Gast sein werden!

Gern bleiben beide anschließend für Ihre Fragen noch etwas bei uns!

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Tue, 03 Apr 2018 11:11:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fuer_das_faire_osterlamm_schaefer_brauchen_mehr_als_warme_worte/ Für das faire Osterlamm: Schäfer brauchen mehr als warme Worte http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fuer_das_faire_osterlamm_schaefer_brauchen_mehr_als_warme_worte/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/fuer_das_faire_osterlamm_schaefer_brauchen_mehr_als_warme_worte/ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern fordern die Schafhaltung besser zu unterstützen. Die... BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern fordern die Schafhaltung besser zu unterstützen. Die von den Schäfern geforderte Weidetier-Prämie sei überfällig, sagt Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin und Landesvorsitzende:

„Bis heute gehört das Lammfleisch für viele Menschen zum Osterfest. Die extensive Weideschafhaltung ist für die Pflege unserer Kulturlandschaft unverzichtbar und für den Erhalt der biologischen Vielfalt von unschätzbarem Wert! Viele naturschutzfachliche Zielstellungen lassen sich nur und ausschließlich über die Schafbeweidung realisieren. Die Weideschafhaltung ist eine der letzten, weitestgehend artgemäßen Nutztierhaltungen in Deutschland.

Doch die großartigen Leistungen der Schäfer werden nicht annähernd angemessen honoriert! Der traditionsreiche Berufsstand ist bedroht. Ohne tatsächlichen Mindestlohn und dafür aber jede Menge Billigkonkurrenz aus Übersee haben es die Schäfer schwer. Nicht einmal zur Hälfte kann der Bedarf in Deutschland mit inländischem Lammfleisch gedeckt werden: Der Selbstversorgungsgrad liegt bei etwa 44 Prozent. Die Schäfer kämpfen schon seit Jahren für eine Weideprämie. Doch bisher gab es nur leere Worte. Dabei geht es anders: In 22 EU-Mitgliedsstaaten gibt es eine Weideprämie für Schafe. Nur Deutschland verweigert hartnäckig eine faire Unterstützung der heimischen Schäfer.

Auch die Landesregierung darf nicht bei den eigenen Prüfaufträgen stehenbleiben. Finanzielle Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen müssen jetzt geschaffen werden. Und jedes Jahr im August können die Mitgliedstaaten der EU mitteilen, wenn sie die Regularien für das Ausreichen der EU-Mittel ändern wollen. Deutschland sollte eine Weideprämie aus der ersten Säule der EU- Agrarhilfen gewähren. Dabei würde ein Teil der Gelder aus den Direktzahlungen für den bedrohte Bereich der Schafhaltung verwendet und zwar ohne Kofinanzierung durch die Bundesländer. Dafür muss sich die Landesregierung einsetzen! Solange es diese Regelung aber nicht gibt, sollte Mecklenburg-Vorpommern dem Beispiel Thüringens folgen und eine Tierprämie für Naturschutzschäfereien ausreichen.“

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Thu, 29 Mar 2018 15:39:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/nord_stream_2_genehmigung_gazprom_freut_sich_zu_frueh/ Nord Stream 2 Genehmigung: Gazprom freut sich zu früh http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/nord_stream_2_genehmigung_gazprom_freut_sich_zu_frueh/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/nord_stream_2_genehmigung_gazprom_freut_sich_zu_frueh/ Zur Genehmigung von Nord Stream 2 in Deutschland, erklärt Reinhard Bütikofer, industriepolitischer... Zur Genehmigung von Nord Stream 2 in Deutschland, erklärt Reinhard Bütikofer, industriepolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament und Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei (EGP):

„Gazprom freut sich zu früh. Die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erteilte Genehmigung für den Bau von Nord Stream 2 in den Gewässern der ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands beendet die Auseinandersetzung um diese Gaspipeline in Deutschland keineswegs.

Die von dem Nord Stream-Konsortium verbreitete Behauptung, es sei nachgewiesen worden, „dass die Pipeline dazu beitrage, die künftige Versorgungslücke in Europa teils zu verkleinern und mehr Wettbewerb auf den Gasmarkt der EU zu bringen“, ist eine doppelte Unwahrheit. Die Versorgungslücke gibt es nicht und statt Wettbewerb fördert Nord Stream 2 die Dominanz von Gazprom. Deswegen klagt der Umweltverband NABU zu Recht am Oberverwaltungsgericht Greifswald.

Diejenigen in Deutschland, vor allem in der SPD, aber zum Teil auch in der Union, die Nord Stream 2 fördern, machen zudem ihre Rechnung derzeit ohne angemessene Berücksichtigung der europäischen und internationalen Dimension. Wir GRÜNE werden den Widerstand gegen Nord Stream 2 weiter unterstützen. Diese Pipeline ist unnötig, ökologisch schädlich und europapolitisch ein Skandal."

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Wed, 28 Mar 2018 14:30:00 +0200
http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/theaterzukunft_sichern_jetzt/ Theaterzukunft sichern – jetzt! http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/theaterzukunft_sichern_jetzt/ http://www.gruene-mv.de/start/news-detail/article/theaterzukunft_sichern_jetzt/ Zum Welttheatertag am 27. März fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern die... Zum Welttheatertag am 27. März fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern die Theaterlandschaft im Land zu stärken. Dazu sagt Claudia Schulz, Landesvorsitzende:

„Es ist wichtig und richtig, dass wir mittlerweile von Kooperation statt Fusion der Theater reden. Sicherlich können die Standorte miteinander kooperieren, um Ressourcen zu bündeln – aber wir brauchen die kulturelle Vielfalt in der Fläche des Landes! Heißt: Wir müssen alle Theaterstandorte mit ihren Sparten erhalten – und zwar eigenständig.

Hier muss das Land endlich klare Kante zeigen. Das momentane Finanzierungskonzept erzeugt eine strukturelle Unterfinanzierung der einzelnen Häuser. Seit mehreren Jahrzehnten hängen die Mitarbeiter unserer Theater in der Luft, weil sich das Land nicht bewegt und die Zuschüsse eingefroren hat. Das ist nicht weiter haltbar und darf nicht noch weiter hinausgezögert werden. In Vorpommern werden 15 Prozent weniger als im Tarif festgelegt gezahlt. Wir erwarten gar nicht, dass wir sofort diese 15 Prozent aufholen – aber wir fordern dringend eine Dynamisierung der Zuschüsse! Hier geht es um Fairness und Respekt – beides lässt das Land leider vermissen.“

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Mon, 26 Mar 2018 15:04:00 +0200