Energiewende schafft Werftjobs in MV

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern begrüßen den neuen Großauftrag für die zur Meyer-Gruppe gehörende Neptun Werft in Rostock. Der Auftrag für eine Offshore-Konverterplattform zeigt aus Sicht der Bündnisgrünen, welche wirtschaftliche Kraft in der Energiewende für Mecklenburg-Vorpommern steckt.
Claudia Müller, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026 und Bundestagsabgeordnete, erklärt:

„Das ist ein richtig guter Tag für Rostock, für die Werften und für den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 500 neue Arbeitsplätze können durch diesen Auftrag langfristig entstehen. Genau das zeigt: Erneuerbare Energien sind mehr als Klimaschutz. Sie sind Jobs, Wertschöpfung und Zukunft für unser Land.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie hart wir damals um die Rettung der MV Werften und später der Meyer Werft gerungen haben. Ich bin Robert Habeck und der damaligen Bundesregierung dankbar, dass sie die Werften nicht aufgegeben haben. Der Bund ist bei Meyer miteingestiegen, hat Eigenkapital bereitgestellt und einen Milliarden-Kreditrahmen abgesichert. Damit wurden industrielle Substanz und Beschäftigung gesichert. Auch die Gespräche mit Meyer und Smulders laufen nicht erst seit gestern, sondern seit 2022. Heute zeigt sich, dass sich diese Arbeit gelohnt hat: Die Zukunft der Werften liegt nicht im Festhalten am Alten, sondern in neuen Märkten. Das größte Potenzial dafür liegt in den erneuerbaren Energien.

Umso unverständlicher finde ich es, wenn sich Katherina Reiche jetzt für solche Erfolge auf die Schulter klopft. Die gleiche Ministerin verunsichert mit ihrer Politik Investoren und bremst den Ausbau der Erneuerbaren aus. Man kann nicht die Aufträge feiern, die aus der Energiewende entstehen, und gleichzeitig an ihrem Fundament sägen.

Für Mecklenburg-Vorpommern ist die Lehre klar: Wer gute Industriearbeitsplätze will, muss die Energiewende voranbringen.“