Offshore streichen ist Standortpolitik rückwärts

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern kritisieren, dass die Landesregierung im Entwurf des neuen Landesraumentwicklungsprogramms keine zusätzlichen Offshore-Flächen mehr vorsieht und nach Medienberichten sogar bereits geplante neue Windparks aus den Entwürfen gestrichen hat. Gleichzeitig bleibt der neue Landesplan unklar, und Termine werden nicht benannt.

Claudia Müller, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026 und Bundestagsabgeordnete, erklärt:

„Mecklenburg-Vorpommern ist ein sonnen- und windreiches Land. Erneuerbare Energien sind bei uns nicht nur Klimaschutz, sondern ein harter Wirtschaftsfaktor, der Jobs, Wertschöpfung und Investitionen nach MV holt.

Die Landesregierung betont seit Jahren, wie wichtig die Erneuerbaren für Mecklenburg-Vorpommern sind und dass sie ausgebaut werden müssen. Die jetzige Streichung von Offshore-Flächen ist eine aktive Verhinderung von Wirtschaftsentwicklung im Land.

Wir fordern Aufklärung über die Gründe und einen transparenten Zeitplan für das Landesraumentwicklungsprogramm. Wir brauchen einen klaren Kurs: Ausbau statt Stillstand. Offshore-Wind ist eine Chance für Mecklenburg-Vorpommern. Wer gute Arbeit und Klimaneutralität will, darf Zukunftsprojekte nicht kippen.“