Claudia Müller, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026 und bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete, kommentiert die jüngsten Äußerungen der BSW-Gründerin Sarah Wagenknecht zur Forsa-Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern:
„Sahra Wagenknecht bietet sich als Steigbügelhalter für die AfD in MV an. Durch die Hintertür einer sogenannten Expertenregierung schwebt der BSW-Gründerin eine Koalition mit den Rechtsextremen der AfD hier in MV vor.
Mit dem Feuerzeug in der Hand, warnt Wagenknecht vor Brandstiftung. Ihre Offenheit für die AfD, macht sie selbst zur Brandstifterin.
In der jüngsten Forsa-Umfrage der OZ sind AfD und BSW wenige Prozentpunkte von einer Mehrheit der Sitze im Landtag entfernt. Die Äußerung der BSW-Gründerin zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir Bündnisgrüne weiter im Schweriner Landtag vertreten sind. Wenn wir in den Landtag einziehen, rückt eine Mehrheit der Extremen in weite Ferne.
Es ist blanker Hohn, dass ausgerechnet Sahra Wagenknecht sich zur Retterin der Demokratie aufschwingt und vor parteipolitischer Einmischung warnt. Die Parteigründerin, die versucht noch schnell Mehrheiten auf Landesebene, wie in Thüringen und Sachsen-Anhalt, durch die Aufnahme neuer folgsamer Mitglieder zu drehen, macht sich Sorgen um die Demokratie. Wäre sie nicht so brandgefährlich, müsste man lachen.“