Merz opfert Standortvorteil für Zukunftsmusik

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem Besuch in Rostock in Aussicht gestellt, Windräder in Mecklenburg-Vorpommern wieder abzubauen, sobald Fusionskraftwerke verfügbar sind. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern kritisieren die Aussagen scharf und warnen vor den wirtschaftlichen Folgen für den Standort MV.

Claudia Müller, Spitzenkandidatin der Bündnisgrünen Mecklenburg-Vorpommern, erklärt:

„Friedrich Merz will einen realen Standortvorteil gegen Zukunftsmusik eintauschen. Kein Mensch weiß, wann ein Fusionskraftwerk tatsächlich Strom liefert — Merz stellt trotzdem schon heute den Abbau von Windrädern in Aussicht.

Das ist wirtschaftlicher Irrsinn. Es verunsichert Investoren, schwächt den Industriestandort MV und gefährdet Tausende Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Branche. Alles für eine Ankündigung, die in 30 bis 40 Jahren vielleicht eingelöst wird.

MV hat Wind. MV hat Sonne. Wer das jetzt ausbremst, verschenkt den größten Standortvorteil, den wir haben.“