Claudia Müller, bündnisgrüne Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2026, erklärt zur gestern von Minister Dr. Till Backhaus vorgestellten Klimaanpassungsstrategie:
„Dass Mecklenburg-Vorpommern endlich eine Klimaanpassungsstrategie hat, ist überfällig. Nur: Papier schützt niemanden bei 40 Grad Hitze. Es braucht finanzielle Förderung und keine wachsweichen Absichtserklärungen. Zu einer Strategie gehört eine Förderung. Denn: Vorsorge, die man ankündigt, aber nicht bezahlt, ist keine Vorsorge.“
Müller kritisiert, dass es keine eigene Förderrichtlinie für die Kommunen gäbe. „Hier muss Minister Backhaus dringend mehr liefern. Das Land lässt die Kommunen und die Menschen damit in sengender Hitze allein. Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen brauchen jetzt bauliche Anpassungen. Gerade Kinder, Kranke und Alte dürfen wir nicht schutzlos der Hitze aussetzen“, führt Claudia Müller weiter aus.
„Ich fordere ein eigenes Förderprogramm für kommunalen Hitzeschutz – mit klaren Mitteln für bauliche Maßnahmen sowie für Begrünung, Verschattung und Trinkwasserzugang“, ergänzt Müller.