Anlässlich des Internationalen Frauentags, des feministischen Kampftags, warnt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern vor einem gesellschaftlichen Rollback bei Gleichstellung und Selbstbestimmung.
Claudia Müller, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026 und Bundestagsabgeordnete, erklärt:
„Der 8. März ist nicht nur Internationaler Frauentag, sondern der feministische Kampftag. Er erinnert daran, wie viel Frauen erreicht haben und wie viel noch vor uns liegt. Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, wurde hart erkämpft. Aber Rechte bleiben nicht, weil sie einmal beschlossen wurden. Man muss sie verteidigen.
Und genau das wird gerade wieder nötig. Rechtsextreme Kräfte wollen Fortschritt zurückdrehen und Frauen wieder in alte Rollen drängen. Besonders deutlich wird das beim Thema Schwangerschaftsabbrüche. Die AfD lehnt nicht nur Verbesserungen ab, sie will das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche massiv einschränken. Programmatisch fordert sie, Abbrüche nur noch bei medizinischer oder kriminologischer Indikation zu erlauben. Außerdem soll die Beratung ausdrücklich darauf ausgerichtet werden, Frauen von einem Abbruch abzubringen, etwa durch das Zeigen von Ultraschallbildern. Das ist kein Schutz, das ist Bevormundung und emotionale Erpressung. Hier zeigt sie wieder einmal, warum es so wichtig ist, Rechtsextreme von der Staatskanzlei fernzuhalten. Am feministischen Kampftag geht es deshalb nicht um schöne Worte, sondern um klare Haltung: gegen Rückschritt und gegen Hetze, für Selbstbestimmung und die Freiheit über den eigenen Körper.“