Angesichts steigender Gesundheitsrisiken durch Hitzewellen fordert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern ein konkretes Förderprogramm für Hitzeschutz in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Kommunen. Aus Sicht der Bündnisgrünen braucht es finanzielle Unterstützung für wirksame Kühlung, bauliche Anpassungen, Begrünung, Verschattung und Trinkwasserzugang.
Claudia Müller, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026, erklärt:
„Die Klimakrise macht Hitzewellen häufiger, länger und gefährlicher. Wer jetzt nicht vorsorgt, nimmt vermeidbare Gesundheitsrisiken in Kauf.
Besonders Senior*innen brauchen besseren Schutz. Viele ältere Menschen, Kranke und Pflegebedürftige können sich bei extremer Hitze nicht einfach selbst helfen. Deshalb müssen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altenheime gezielt unterstützt werden: mit effizienten Klimaanlagen dort, wo sie notwendig sind, und mit baulichen Maßnahmen, die Hitze gar nicht erst in die Gebäude lassen.
Für wirksamen Hitzeschutz braucht es mehr als nur einen Plan in der Schublade. Es braucht kühle Räume, Schatten, Trinkwasser, begrünte Innenhöfe und Gebäude, in denen Menschen auch bei 40 Grad sicher versorgt werden können.
Die Landesregierung darf Kommunen und Einrichtungen damit nicht allein lassen. Eine Klimaanpassungsstrategie ohne eigenes Förderprogramm bleibt Papier. Wer Senior*innen, Kranke und Kinder schützen will, darf Hitzeschutz nicht in Förderlücken verdampfen lassen.“