BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern erneuern angesichts des Brandes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Neustrelitz ihre Forderung nach einem im Land stationierten Löschpanzer. Bereits 2023 hatten die Bündnisgrünen angesichts der hohen Munitionsbelastung in den Wäldern die Anschaffung eines solchen Spezialfahrzeugs gefordert.
Ole Krüger, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, erklärt:
„Mein Dank gilt den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks, die in Neustrelitz unter extrem schwierigen Bedingungen gegen den Brand kämpfen. Wenn Feuerwehrleute nicht in ein brennendes Gebiet vordringen können, weil dort Munition liegt und Explosionen drohen, ist klar, dass normale Mittel nicht mehr ausreichen.
Mecklenburg-Vorpommern hat ein massives Problem mit munitionsbelasteten Wäldern. Das ist seit Langem bekannt. Trotzdem stehen die Feuerwehrleute im Ernstfall immer wieder vor derselben Lage: Sie müssen aus der Distanz löschen und hoffen, dass sich das Feuer nicht weiter frisst. Das ist kein tragfähiger Waldbrandschutz.
Deshalb braucht MV endlich einen Löschpanzer. Roboter und andere Spezialtechnik sind wichtig, aber bei der Größe und Zahl munitionsbelasteter Flächen in unserem Land reicht Stückwerk nicht aus. Ein Löschpanzer ersetzt keine Munitionsräumung, aber er schützt Einsatzkräfte und kann helfen, Brände auf gefährlichen Flächen unter Kontrolle zu bringen, bevor sie sich weiter ausbreiten.
Die Landesregierung darf nicht warten, bis der nächste munitionsbelastete Wald brennt. Klimakrise, Trockenheit und Altmunition sind eine brandgefährliche Mischung. Wer Feuerwehrleute schützen will, muss jetzt handeln.“