BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern kritisieren, dass in Mecklenburg-Vorpommern deutlich weniger Kinder ein Schwimmabzeichen erwerben. Laut DLRG-Angaben haben 2025 nur 809 Kinder das Seepferdchen gemacht, 150 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wurden die bislang jährlich vorgesehenen 100.000 Euro zur Förderung zusätzlicher Schwimmkurse im neuen Doppelhaushalt 2026/27 gestrichen.
Claudia Müller, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl 2026 und Bundestagsabgeordnete, erklärt:
„Schwimmen ist keine Freizeitfrage, es ist eine Lebensversicherung. Wenn letztes Jahr 150 Kinder weniger als 2024 das Seepferdchen gemacht haben, dann ist das ein deutliches Warnsignal.
Bildungsministerin Oldenburg hat sich weit aus dem Fenster gelehnt und das Ziel gesetzt, dass alle Kinder sichere Schwimmer*innen sein sollen, wenn sie die Grundschule verlassen. Jetzt folgt das Gegenteil: Ausgerechnet die 100.000 Euro, die jedes Jahr zusätzliche Schwimmkurse ermöglichen sollten, werden im Doppelhaushalt 2026/27 gestrichen, trotz aller Warnungen von Expert*innen. Das ist reine Schaufensterpolitik: Ankündigungen für die Öffentlichkeit, Kürzungen für die Kinder.
Wer wirklich will, dass mehr Kinder sicher schwimmen, muss Schwimmkurse ausbauen, statt sie zu kürzen. Das kostet vergleichsweise wenig, bringt für Familien und Kinder aber einen riesigen Sicherheitsgewinn.“