20.03.2020

GRÜNE MV fordern Bio-Modellregionen in Trinkwassereinzugsgebieten

Die GRÜNEN in MV fordern Bio-Modellregionen in Trinkwassereinzugsgebieten.

Die GRÜNEN in MV fordern Bio-Modellregionen in Trinkwassereinzugsgebieten.

Die Überdüngung unserer Kulturlandschaft und der Ostsee ist noch immer problematisch. Daher fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV anlässlich des Weltwassertages am 22. März die Einführung von Bio-Modellregionen in Trinkwassereinzugsgebieten. Claudia Schulz, Landesvorsitzende, erklärt:

„Stickstoffüberschüsse, die überwiegend aus der Landwirtschaft kommen, belasten unsere Flüsse und Ostsee und gefährden damit unser Grundwasser. Dabei gibt es bereits viele gute Beispiele – etwa in Leipzig, München und auch Bad Doberan – die zeigen, dass Nitrate stark reduziert werden können, wenn die Bewirtschaftung von Flächen in Trinkwasserschutzgebieten auf Ökologischen Landbau umgestellt wird. Leider hat die Landesregierung diese praktikable Möglichkeit zur Minimierung des Stickstoffeintrages aber noch nicht erkannt.

Wir fordern, dass in Trinkwasserschutzgebieten in MV die Bewirtschaftung schrittweise auf den ökologischen Landbau umgestellt wird. Ein erster Schritt dafür wäre die Ausweisung von Bio-Modellregionen in Mecklenburg-Vorpommern. In diesen Gebieten sollten Landwirte gezielt durch das Land unterstützt werden, etwa bei der wasserverträglichen Bewirtschaftung sowie der Umstellung auf ökologischen Landbau und eine extensive, flächengebundene Tierhaltung.

Diese Bio-Modell-Regionen könnten zugleich durch gezielte Förderungen von Bio-Wertschöpfungsketten und naturverträgliche touristische Angebote auch ein Motor für die regionale wirtschaftliche Entwicklung werden.“

URL:https://gruene-mv.de/start/news-detail/kategorie/pressemitteilung-58/article/gruene_mv_fordern_bio_modellregionen_in_trinkwassereinzugsgebieten/