20.10.2020

Zukunft der Landwirtschaft auf Messers Schneide: EU-Agrarpolitik muss umsteuern!

Claudia Schulz, Sprecherin der LAG Landwirtschaft und Naturschutz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern.

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) für die Jahre 2023 bis 2027 wird heute im Europäischen Parlament debattiert. Die Grünen/EFA fordern grundlegende Nacharbeiten der Europäischen Kommission in ihrem aktuellen Vorschlag, der bisher weder die Biodiversitätsstrategie, noch die „Farm-to-Fork-Strategie“ beinhaltet. Nötig wäre dagegen ein Umsteuern in die Förderung einer klima-, umwelt- und tiergerechten Landwirtschaft. Grüne der Bundes- und Europaebene haben einen Plan vorgelegt, wie das Umsteuern gelingen kann.
Die Agrarpolitischen Sprecher der Bundesländer unterstützen diesen geschlossen (siehe pdf im Anhang).

Dazu Claudia Schulz, Sprecherin der LAG Landwirtschaft und Naturschutz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern:

„Die Zukunft der Landwirtschaft steht auf Messers Schneide. Mit der Reform der EU-Agrarpolitik wird entschieden, ob wir die Zukunft unserer Bauernhöfe sichern – und gleichzeitig wirksamen Klima-, Tier- und Umweltschutz ermöglichen – oder ob Höfesterben, Boden als Spekulationsobjekt, Artenschwund und fehlende Klimaanpassung weiter befeuert werden. Wissenschaft und Gesellschaft sind sich einig, dass wir jetzt eine grundlegende Reform und Neuausrichtung der EU-Förderpolitik brauchen. Derzeit ist jedoch mit dem Vorschlag der EU-Kommission keine Besserung in Sicht. Wir müssen weiter Druck machen.“


URL:https://gruene-mv.de/start/news-detail/article/zukunft_der_landwirtschaft_auf_messers_schneide_eu_agrarpolitik_muss_umsteuern/