29.08.2019

Schwere Unwetter: GRÜNE MV fordern verbindliches Klimaschutzgesetz in Mecklenburg-Vorpommern

Nach den extremen Unwettern der vergangenen  Tage mit zahlreichen Überschwemmungen in mehreren norddeutschen Städten fordern Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern Klimaschutz in der Landesverfassung festzuschreiben und in einem Gesetz zu verankern. Claudia Schulz, Landesvorsitzende, erklärt:

„Das Wetter wird immer unberechenbarer. Die Schäden durch Dürreperioden, Hitzewellen und Starkregen stellen uns vor ungekannte Herausforderungen, für die Land und Kommunen bisher nicht gerüstet sind. Und wenn wir nicht jetzt drastisch mit konsequenten Klimaschutzmaßnahmen gegensteuern, wird die Klimakrise noch viel unberechenbarer.

Daher fordern wir die Verankerung in der Verfassung und ein Klimaschutzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern, um Klimaschutz und Klimaanpassung als Pflichtaufgabe verbindlich und mit konkreten Zielvorgaben und einem regelmäßigen Monitoring zu verankern und voranzutreiben!

Außerdem müssen die Kommunen vom Land finanziell mehr unterstützt werden, um die Folgen extremer Wetterlagen zu stemmen. Hochwasserschutz, auf Starkregenereignisse ausgelegte Entwässerungssysteme, Entsiegelung und Begrünung von Flächen, damit Wasser besser versickern bzw. aufgenommen werden kann, resiliente Stadtplanung, sowie eine Weiterentwicklung und Ausrüstung des Katastrophenschutzes und der Feuerwehren – all das sind wichtige Aufgaben, die alle Kommunen im Land angehen müssen und wobei sie dringend Unterstützung brauchen!“

URL:https://gruene-mv.de/start/news-detail/article/schwere_unwetter_gruene_mv_fordern_verbindliches_klimaschutzgesetz_in_mecklenburg_vorpommern/archive/2019/august/