22.01.2008

NPD darf kein Partner der Wirtschaft werden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN reagieren mit Empörung darauf, dass der NDP-Landtagsabgeordnete, Udo Pastörs, zum IHK-Jahresempfang in Schwerin geladen war. Im Kampf um den Rechtsextremismus müssten alle gesellschaftlichen Kräfte zusammen stehen, was zunehmend gelänge, so Jürgen Suhr, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern. „Der IHK-Hauptgeschäftsführer Rothe verlässt nicht nur die demokratischen Spielregeln, wenn er jetzt die NPD in die erste Reihe setzt, sondern trägt aktiv dazu bei, die NPD hoffähig zu machen“, so Suhr weiter. „offensichtlich besteht bei Herrn Rothe noch Beratungsbedarf, wie gesellschaftliche Kräfte mit der NPD umgehen können“, kritisiert Suhr. „Wir empfehlen Herrn Rothe dringend, sich diesbezüglich weiter zu bilden. Beratungsangebote stehen hierfür im Land zur Verfügung“, so Suhr.

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